Rund ums Leergut....

Schon gewußt das....

 

Umweltschutz durch Recycling

In Deutschland sind schätzungsweise schon mehr als 45 Millionen Tintenstrahldrucker installiert. Dadurch landen über 130 Millionen leere Druckköpfe und Tintentanks im Jahr auf dem Müll. Diese Müllberge gilt es, mit der Rücknahme und dem Recycling dieser, zu vermeiden.
In den USA wiederum sind schon mehr als 1/3 der Verbrauchsmaterialen nicht mehr vom Originalhersteller und es stammen schon somit weit mehr als 50% der Druckköpfe aus der Recyclingindustrie (In Deutschland nur etwa 17-18% !) Ein Beispiel dem wir folgen sollten!

Zum Thema Umweltschutz in der Firma Mefatech und der Rücknahme der uns eingesandten Module zur Befüllung oder zur Entsorgung, lässt sich außerdem noch sagen, dass alles verwertbare Material welches von Kunden zu uns gelangt, entsprechend Recycelt wird. Die Tinten- oder Tonermodule die nicht recycelt werden können oder solche die in der Produktion durch die Qualitätsrichtlinien durchfallen, werden von uns Fachgerecht durch einen dafür qualifizierten Fachbetrieb entsorgt. Die Firma Mefatech GmbH arbeitet hier schon seit Betriebsgründung mit der Firma FES in Frankfurt am Main, http://www.fes-frankfurt.de/index.asp?url=KONTAKT&mode=U das größte Entsorgungsunternehmen in der Rhein-Main-Region, zusammen.

Selbstverständlich können wir somit für jeden Container der unser Betriebsgelände mit Druckfarbenabfällen verlässt, einen entsprechenden Übernahmeschein der Firma FES nachweisen. So das eben jeder Leerguteinsender mit guten Gewissen, eben absolut im Sinne des Umweltschutzes, der Firma Mefatech GmbH seine verbrauchten Tinten- und Tonerkartuschen zur Entsorgung oder eben zur Wiederaufbereitung überlassen kann.

Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG)

Die wichtigsten Auszüge aus dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) und der Bestimmungsverordnung überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung (BestüVAbfV).


§ 1 Zweck des Gesetzes
Zweck des Gesetzes ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen und die Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen.

§ 5 Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft
(1) Die Pflichten zur Abfallvermeidung richten sich nach § 9 sowie den auf Grund der §§ 23 und 24 erlassenen Rechtsverordnungen.

(2) Die Erzeuger oder Besitzer von Abfällen sind verpflichtet, diese nach Maßgabe des § 6 zu verwerten. Soweit sich aus diesem Gesetz nichts anderes ergibt, hat die Verwertung von Abfällen Vorrang vor deren Beseitigung. Eine der Art und Beschaffenheit des Abfalls entsprechende hochwertige Verwertung ist anzustreben. Soweit dies zur Erfüllung der Anforderungen nach den §§ 4 und 5 erforderlich ist, sind Abfälle zur Verwertung getrennt zu halten und zu behandeln.

(3) Die Verwertung von Abfällen, insbesondere durch ihre Einbindung in Erzeugnisse, hat ordnungsgemäß und schadlos zu erfolgen. Die Verwertung erfolgt ordnungsgemäß, wenn sie im Einklang mit den Vorschriften dieses Gesetzes und anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften steht. Sie erfolgt schadlos, wenn nach der Beschaffenheit der Abfälle, dem Ausmaß der Verunreinigungen und der Art der Verwertung Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit nicht zu erwarten sind, insbesondere keine Schadstoffanreicherung im Wertstoffkreislauf erfolgt.

(4) Die Pflicht zur Verwertung von Abfällen ist einzuhalten, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, insbesondere für einen gewonnenen Stoff oder gewonnene Energie ein Markt vorhanden ist oder geschaffen werden kann. Die Verwertung von Abfällen ist auch dann technisch möglich, wenn hierzu eine Vorbehandlung erforderlich ist. Die wirtschaftliche Zumutbarkeit ist gegeben, wenn die mit der Verwertung verbundenen Kosten nicht außer Verhältnis zu den Kosten stehen, die für eine Abfallbeseitigung zu tragen wären.

(5) Der in Absatz 2 festgelegte Vorrang der Verwertung von Abfällen entfällt, wenn deren Beseitigung die umweltverträglichere Lösung darstellt. Dabei sind insbesondere zu berücksichtigen1. die zu erwartenden Emissionen,2. das Ziel der Schonung der natürlichen Ressourcen,3. die einzusetzende oder zu gewinnende Energie und4. die Anreicherung von Schadstoffen in Erzeugnissen, Abfällen zur Verwertung oder daraus gewonnenen Erzeugnissen.

(6) Der Vorrang der Verwertung gilt nicht für Abfälle, die unmittelbar und üblicherweise durch Maßnahmen der Forschung und Entwicklung anfallen.

§ 6 Stoffliche und energetische Verwertung
(1)Abfälle können
a) stofflich verwertet werden (Recycling) oder
b) zur Gewinnung von Energie genutzt werden.
Vorrang hat die besser umweltverträgliche Verwertungsart. § 5 Abs. 4 gilt entsprechend. Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung der beteiligten Kreise (§ 60) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates für bestimmte Abfallarten aufgrund der in § 5 Abs. 5 festgelegten Kriterien unter Berücksichtigung der in Absatz 2 genannten Anforderungen den Vorrang der stofflichen oder energetischen Verwertung zu bestimmen.

(2) Soweit der Vorrang einer Verwertungsart nicht in einer Rechtsverordnung nach Absatz 1 festgelegt ist, ist eine energetische Verwertung im Sinne des § 4 Abs. 4 nur zulässig, wenn1. der Heizwert des einzelnen Abfalls, ohne Vermischung mit anderen Stoffen, mindestens 11.000 kj/kg beträgt,2. ein Feuerungswirkungsgrad von mindestens 75% erzielt wird,3. entstehende Wärme selbst genutzt oder an Dritte abgegeben wird und4. die im Rahmen der Verwertung anfallenden weiteren Abfälle möglichst ohne weitere Behandlung abgelagert werden können.Abfälle aus nachwachsenden Rohstoffen können energetisch verwertet werden, wenn die in Satz 1 Nr. 2 bis 4 genannten Voraussetzungen vorliegen.